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Der FSV wünscht frohe Weihnachten

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Vereinsausflug 2018 - Auf zur Wasserkuppe!

Details Wasserkuppe
Die fröhliche Gruppe nach dem Besuch im Segelflugmuseum.
 
Am 17. November 2018 war die Segelflugabteilung des FSV 1910 Karlsruhe im Zuge eines Vereinsausflugs zu Besuch auf der Wasserkuppe. Der für diesen Anlass angemietete Reisebus startete mit fast 50 heiteren Mitgliedern pünktlich um 8 Uhr am Segelfluggelände Rheinstetten. Die in großer Anzahl anwesende Jugend sorgte für Getränke während der Fahrt. Dankenswerter weise organisierte unser engagiertes Mitglied Rolf-Dieter Macha Butterbrezeln zur Stärkung.

Nach der Ankunft gab es eine Führung durch das Segelflugmuseum sowie die angeschlossene Restaurationswerkstatt. Alfred Lohmeyer, der mehrere der ausgestellten historischen Nachbauten in der Vereinswerkstatt des FSV erschaffen hatte, erzählte von den Herausforderungen seiner Arbeit. Zum Zeitpunkt des Besuchs wurde in der Werkstatt eine Olympia Meise restauriert. Das Werkstattpersonal beantwortete gerne die Fragen der interessierten Piloten.

Nach der spannenden Führung warteten mehrere reservierte Tische im Restaurant "Peterchens Mondfahrt" auf die hungrige Ausflugsgruppe. Severine Lehnhardt wurde im Rahmen eines Vereinswettbewerbs vor dem Essen für die meisten Starts auf Vereinsflugzeugen im Jahr 2018 ausgezeichnet. Die Sponsoren Lutz Widmann und Alfred Lohmeyer übergaben ihr den Preis, einen Gutschein für einen Satz Fliegerkarten für das Jahr 2019. Vielen Dank an alle Sponsoren, die den Vereinswettbewerb ermöglichen und den Segelflug im FSV fördern!

Anschließend gab es noch einen Spaziergang über den malerisch schönen Flugplatz. Insbesondere die Aussicht über die Berge und das Segelfliegerdenkmal waren sehr beeindruckend.

Um 17 Uhr brachte der Bus die etwas durchgefrorene aber glückliche Gruppe wieder sicher zurück zum Heimatflugplatz in Rheinstetten. Alle Anwesenden denken gerne an diesen erlebnisreichen Tag zurück. Danke an die Fluglehrer Dieter Ruchser und Gebhard Burkart für die Organisation dieses Ausflugs.

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Alfred Lohmeyer, Dieter Ruchser, Severine Lehnhardt und Lutz Widmann bei der Preisübergabe Das Segelfliegerdenkmal auf der Wasserkuppe

Fluglager 2018 - Halle ist nur einmal im Jahr!

Details Halle2018


Das diesjährige Sommerlager ist nun über einen Monat her und der Sommer neigt sich dem Ende zu – Zeit in Erinnerungen zu schwelgen und einen kleinen Rückblick zu wagen.
So viele Karlsruher wie noch nie machten sich auf den Weg in die Partnerstadt Halle für ein zweiwöchiges Fluglager am Flugplatz Halle-Oppin.
Vom 04.08. bis zum 18.08.2018 wurde fleißig geflogen, Freundschaften geschlossen und das Vereinsleben intern, sowie zwischen dem FSV Karlsruhe und FSV Halle-Oppin, gestärkt.


Fliegerisch bietet das Sommerlager für Piloten die ideale Möglichkeit, neue Gebiete im Streckenflug zu erkunden und sich mit erfahrenen Kameraden auszutauschen. Flugschüler können in dieser Zeit erhebliche Fortschritte in ihrer Ausbildung machen – ob Richtung ersten Alleinflug oder Lizenzerhalt.
Besonders nennenswert ist hierbei, dass das neue Flaggschiff des FSV Karlsruhe, die DG-1001 T („Hotel-India“), mit nach Halle genommen wurde. So konnten einige Piloten ihre Einweisung auf dem neuen Hochleistungs-Doppelsitzer machen und somit ein weiteres Muster ihrem Flugbuch hinzufügen.
Zu dieser rekordverdächtigen Anzahl an Einweisungs-Flügen, schlossen sich die Motorsegler an. So wurden einige Stunden auf dem vereinseigenen Motorsegler der Hallenser HB-23 („Brditschka“) in Form von Gastflügen oder Ausflügen zu benachbarten Flugplätzen erflogen.
Manch einer wagte sich gar an die „Echo“-Klasse und schnupperte etwas Motorflieger-Luft in der Cessna.
Vielen Dank hier an den unermüdlichen Einsatz des Hallenser Fluglehrers Torsten, der sich immer wieder Zeit für die flugbegeisterten Karlsruher nahm!

Die Hitzewelle und schwankenden Temperaturen des Rekordsommers haben auch wir während des Lagers gespürt. Es gab kaum Regentage, dafür aber starke Winde. Zum Glück haben die (meisten) Zelte diesen auch überlebt. Kollateralschäden wurden fachmännisch instandgesetzt, sodass keiner sein „Zuhause“ aufgeben musste.
Ein unangenehmer Nebeneffekt der andauernden Hitzewelle sind oftmals stabile Luftschichtungen, die zu kaum nutzbarer Thermik führen – Ein Fall für das Improvisationstalent unter den Fluglehrern -Adrian Bittner. Er verlegte gekonnt mithilfe menschlicher E-Varios und Bärte kurzerhand die Thermiksuche auf den Boden. Lehrhaft und unterhaltsam zugleich!

Das Highlight des diesjährigen Sommerlagers war das Bergfest auf dem feierlich die DG-505 („Kilo-Alpha“) an den FSV Halle-Oppin übergeben wurde. Der FSV Karlsruhe ist stolz und glücklich zugleich, dass er das Flugzeug an einen befreundeten Verein weitergeben konnte und freut sich, das zuverlässige Muster in guten Händen zu wissen.

Erfreulich ist außerdem, dass sich immer mehr Personen außerhalb des Vereins (wie Kinder und/oder Partner/innen) im Fluglager integrieren und somit das Geschehen aufmischen. So werden kurzerhand Geburtstage gefeiert, kleinere Ausflüge und Abendveranstaltungen organisiert oder die fleißigen Piloten bei mauem Wetter mit Kaffee und Kuchen überrascht.

Das sind neben den fliegerischen Aspekten die Hauptgründe, die das Sommerlager in Halle zum best-besuchtem Fliegerlager im Jahr machen.
So freuen sich auch alle wieder auf den nächsten Besuch bei den gastfreundlichen und seit langem zu engen Freunden gewordenen Hallensern – ob zur Weihnachtsfeier oder zum nächstjährigen Lager…denn „Halle ist nur einmal im Jahr“.

Eine Galionsfigur auf der Winde...

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Zugegeben, das Foto von Samira auf der Winde hat mich begeistert!
Ein Fremder würde es vielleicht mit einem Satz so beschreiben: 
Es zeigt ein Mädchen mit klarer Blickrichtung das weiß was sie will.

Samira kam im Februar 2015, im Alter von 14 Jahren, zu uns. 

·      Erster Schulstart: 8. März 2015
·      Erster Alleinflug: 28. Juni 2015 
·      Abitur: Juni 2016 
·      Theorieprüfung: 29. März 2017
·      50-Km-Flug: 11. April 2017 (es waren 113 km)
·      Lizenz Segelflug: 29. Mai 2017
·      Lizenz Motorsegler: 29.Mai 2018
·      300-Km-Flug: 3. Juni 2018
·      190 Flugstunden bis heute 

Seit Oktober letzten Jahres ist Samira zudem unsere Jugendleiterin und wird dieses Jahr noch die höheren Weihen unseres Landesverbandes dazu erhalten. Das Herbstlager 2015 in Rheinstetten und das Pfingstlager 2018 auf dem Klippeneck hat sie auch noch organisiert. Außerdem trifft man sie in der Werkstatt an. 

Mit 15 Jahren ein super Abitur abzulegen zeigt ihre Begabung. Dass sie dabei eine bodenständige, natürlich Ausstrahlung hat, kann man nicht von jedem Hochbegabten Menschen behaupten.

Ich finde das Foto von Samira zeigt auch ein bisschen des Charakters, welcher in ihr schlummert.
Wer sie kennt und schätzt, weiß es zu bestätigen.

Ihr jetzt begonnenes Studium wird ihr wohl nicht mehr so viel Zeit für die Fliegerei lassen.
Schade. Bleib wie du bist und dem FSV 1910 erhalten :-)

Foto: Luca LeBlanc
Text: Klaus Wegmann-Merseburger

Das Schulungsflugzeug ASK 21 - Ein Rekordflugzeug im FSV

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Am 02.10.2018 legte das Schulungsflugzeug des FSV einen wahren Rekord hin. Pilot Tom Joe Müller startete mit Begleiter Benjamin Spiegeler zum 30.000 Start des Segelflugzeuges. Unzählige Piloten und Flugschüler haben auf dieser eierlegenden Wollmilchsau bereits das Fliegen gelernt. Die ASK 21 zeichnet sich durch sehr gutmütige Flugeigenschaften aus, was sie optimal für die Flugausbildung eignet. Doch auch im Streckenflug und sogar im Kunstflug hat das Flugzeug der Marke Schleicher besondere Qualitäten. Genau diese Kombination aus guten Eigenschaften in allen Segelflugdisziplinen macht das Flugzeug bei vielen Vereinen auf der ganzen Welt beliebt. Seit 1979 wurde dieser Flugzeugtyp weit über 900 Mal gebaut - bis heute.

Die D-3296, die ASK 21 des FSV, legt damit in diesem Jahr schon den zweiten Rekord hin. Im April flog sie ihre 7.000 Flugstunde. Weiter so und immer gute Landungen!