Suchen  

   

Wetter Rheinstetten  

 
   

Benutzer Login  

   

Sharing Economy im Hype – Was der Verein schon immer tut, ist auch in der Wirtschaft angekommen

Details
Safety Day 1
Egal ob Auto oder Flugzeug - der Sharing-Gedanke lebt

Safety-Day 2
Im Verein ist einiges möglich, was alleine unerreichbar ist


Ein ungewöhnliches Bild war am vergangenen Wochenende auf der A81 zu sehen: Zwei Stadtmobile mit Karlsruher Kennzeichen mit jeweils einem Segelfluganhänger fahren in Kolonne gen Süden. „Hast du denn einen eigenen Segelflieger?“, werden die Piloten des FSV Karlsruhe häufig gefragt. Die Antwort ist immer die gleiche: „Nein, lohnt sich doch überhaupt nicht!“.

Und genau so ist es auch. Denn sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt ist ein Segelflugzeug recht teuer und aufwändig – für eine Person allein. In der Gruppe relativieren sich solche Aufwände sehr schnell. Das ist der Grund, warum sich sogar Jugendliche ab 14 Jahren Segelfliegen leisten können. Und das sogar mit einem sehr modernen Flugzeugpark aus sechs Segelfliegern und einem Motorsegler. Dieses „Gemeinsam schaffen wir mehr als allein“-Prinzip funktioniert nun schon seit über 100 Jahren im Flugsportverein Karlsruhe.

Das hat mittlerweile auch die Wirtschaft erkannt. Unter dem Stichwort „Sharing Economy“ teilen sich immer mehr Menschen ihre Autos, ihre Fahrräder oder ihr Werkzeug, statt immer alles selbst zu kaufen. Damit wird nicht nur viel Geld gespart. Insgesamt ist das Utensil dann auch moderner und besser gewartet. Und nicht zuletzt ist es auch gut für die Umwelt, da letztendlich weniger Ressourcen verbraucht werden.

Par excellence wurde das am vergangenen Wochenende umgesetzt. Die Rheinstettener Segelflieger zogen mit gleich zwei Stadtmobilen ihre Segelflieger zum Pfingstlager auf die Schwäbische Alb. Dort verbringen sie die Ferien auf Deutschlands höchstgelegenen Flugplatz, dem Klippeneck. Gemeinsam. Nicht allein.